Trump beantragt Wiederaufnahme des Verfahrens beim Obersten Gerichtshof zur Entscheidung über das Geburtsrecht auf Staatsbürgerschaft

07/08/2026, 03:36 PM politics announcement

Am 8. Juli 2026 kündigte Donald Trump seine Absicht an, beim Obersten Gerichtshof einen Antrag auf Wiederaufnahme eines Verfahrens bezüglich des Geburtsrechts auf Staatsbürgerschaft zu stellen, über das das Gericht am 30. Juni entschieden hatte und bestätigte, dass in den USA geborene Kinder automatisch Staatsbürger gemäß dem vierzehnten Verfassungszusatz sind.

Trumps Exekutivverordnung, die am 20. Januar 2025 unterzeichnet wurde, zielte darauf ab, Kindern von undocumented immigrants die Staatsbürgerschaft zu verweigern, doch die Mehrheit des Obersten Gerichtshofs wies diese Initiative zurück. Rechtsexperten weisen darauf hin, dass der Oberste Gerichtshof seit 1965 keinen Fall mehr wiederverhandelt hat, was Trumps Erfolgschancen gering macht.

In einem Beitrag auf Truth Social kritisierte Trump das Urteil und behauptete, es ermögliche einen 'Betrug', bei dem Staatsbürgerschaft gekauft werden könne. Er äußerte die Dringlichkeit, eine Wiederverhandlung zu beantragen, und warnte, dass die Entscheidung 'Amerika zerstören' könnte.

Darüber hinaus strebt Trump auch an, dass der Oberste Gerichtshof eine separate Entscheidung in einem Zivilverfahren gegen E. Jean Carroll, in dem er zur Zahlung von 5 Millionen Dollar verurteilt wurde, erneut prüft.

Das Ergebnis dieser rechtlichen Herausforderungen könnte zukünftige Einwanderungspolitiken und die breitere politische Landschaft beeinflussen, während Trump weiterhin seinen Einfluss in der Republikanischen Partei geltend macht.

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