Am 13. Oktober tritt eine Regelung der Trump-Administration in Kraft, die die Bundesmittel für geschlechtsbejahende Versorgung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen von Medicaid und CHIP verbietet. Dazu gehören Behandlungen wie Pubertätsblocker, Hormone und Operationen, obwohl solche Operationen bei Minderjährigen selten sind.
Die Centers for Medicare & Medicaid Services (CMS) erklärten, dass diese Entscheidung auf einer Überprüfung durch das Ministerium für Gesundheit und Soziale Dienste (HHS) basiere, das angeblich erhebliche Beweislücken und Sicherheitsbedenken hinsichtlich dieser Interventionen für Kinder festgestellt habe.
Dennoch befürworten große medizinische Organisationen die geschlechtsbejahende Versorgung als sicher und effektiv und weisen darauf hin, dass sie die psychischen Gesundheitsresultate verbessern kann. Die National Alliance on Mental Illness hob hervor, dass die Verweigerung solcher Versorgung psychische Gesundheitsprobleme verschärfen und das Suizidrisiko erhöhen könnte.
Die Regelung hat keine Auswirkungen auf die bundesstaatlichen psychischen Gesundheitsdienste für Kinder. Diese Politik steht im Einklang mit einem breiteren Trend unter republikanischen Gesetzgebern, die Gesundheitsversorgung für transgender Personen einzuschränken, insbesondere mit Blick auf die bevorstehenden Zwischenwahlen.
Präsident Trump hat diese Regelung öffentlich unterstützt und sie mit der Wahlstrategie der Republikanischen Partei verknüpft. Derzeit haben 27 Bundesstaaten ähnliche Einschränkungen für geschlechtsbejahende Versorgung von Minderjährigen erlassen.