Ökonomen erwarten, dass der Arbeitsmarktbericht für Juli einen bescheidenen Anstieg von 83.000 Nonfarm-Lohnsummen zeigen wird, nach einem enttäuschenden Anstieg von nur 57.000 im Juni.
Die Arbeitslosenquote wird voraussichtlich stabil bei 4,2 % bleiben, jedoch ist die Erwerbsbeteiligungsquote auf 61,5 % gesunken, dem niedrigsten Stand seit März 2021, was auf potenzielle zugrunde liegende Probleme auf dem Arbeitsmarkt hinweist. Heather Long, Chefökonomin bei Navy Federal Credit Union, betont die Bedeutung der Überwachung von Arbeitsmöglichkeiten für junge Amerikaner.
Fed-Gouverneurin Lisa Cook stellte fest, dass, obwohl die Entlassungen niedrig sind, die Einstellungsrate ebenfalls schleppend ist, was ein 'niedriges Einstellen, niedriges Entlassen'-Umfeld schafft, das insbesondere neue Arbeitskräfte betrifft. Die durchschnittlichen Stundenlöhne werden voraussichtlich im Juli um 0,3 % steigen, was mit dem Inflationsziel der Fed übereinstimmt.
Citigroup-Ökonomen prognostizieren jedoch, dass die Arbeitslosenquote später in diesem Jahr über 4,5 % steigen könnte, was möglicherweise zu Zinssenkungen führen könnte. Vanguard-Ökonomen schlagen vor, dass der schwache Arbeitsmarkt bis in den Herbst anhalten könnte, was insbesondere jüngere Arbeitnehmer betrifft.
Insgesamt wird der bevorstehende Bericht entscheidend sein, um die Entwicklung des Arbeitsmarktes und dessen Einfluss auf die geldpolitischen Entscheidungen der Federal Reserve zu verstehen.