Das DOJ verpflichtet die Bundesstaaten zur Meldung von undokumentierten Einwanderern an das DHS, um den Verlust von Bundesmitteln zu vermeiden

09/02/2026, 11:37 AM politics announcement

Das Justizministerium (DOJ) hat eine neue rechtliche Stellungnahme veröffentlicht, die alle Bundesstaaten verpflichtet, undokumentierte Einwanderer an das U.S. Department of Homeland Security (DHS) zu melden, wenn sie Bundesmittel für Programme wie Temporary Assistance for Needy Families (TANF) und Supplemental Security Income (SSI) behalten möchten.

Diese Stellungnahme überarbeitet eine Auslegung von 1998, die die Meldepflichten auf bestimmte staatliche Behörden beschränkte. Der stellvertretende Generalstaatsanwalt T.

Elliot Gaiser betonte, dass die Annahme von TANF-Mitteln mit der Verantwortung verbunden ist, illegale Einwanderer zu melden, und bekräftigte die Auffassung, dass Steuergelder nicht unbeabsichtigt illegale Einwanderung fördern sollten.

Das DOJ stellte klar, dass diese Anforderung für alle staatlichen Behörden gilt und proaktiv ist, was bedeutet, dass sie keine rückwirkenden Auswirkungen auf frühere Anmeldungen hat. Da die TANF-Finanzierung jährlich über 16,4 Milliarden Dollar beträgt, könnten Bundesstaaten, die nicht konform sind, erheblichen finanziellen Konsequenzen ausgesetzt sein.

Der stellvertretende Generalstaatsanwalt Joshua Craddock erklärte, dass die Stellungnahme die ursprüngliche Absicht des Gesetzes, wie es vom Kongress verabschiedet wurde, wiederherstellt. Während sich diese Situation entwickelt, werden viele Bundesstaaten gefragt, ob sie diese neue Richtlinie anfechten werden.

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