In einer erheblichen Eskalation der Feindseligkeiten zielte Russland auf ukrainische Energieanlagen, was zu weitreichenden Stromausfällen in Kiew und Charkiw führte. Präsident Wolodymyr Selenskyj berichtete, dass mindestens 600.000 Personen betroffen sind, wobei Schäden an 26 Anlagen des Stromsystems und vier Öl- und Gasstandorten entstanden sind.
Dieser Angriff ist besonders bemerkenswert, da er einem vorgeschlagenen 'Energie-Waffenstillstand' widerspricht, der darauf abzielte, die Öl- und Dieselpreise zu senken und von dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump vorgeschlagen wurde. Selenskyj kritisierte den Angriff als eklatante Missachtung des Waffenstillstandsabkommens, von dem beide Seiten zunächst behaupteten, keine Kenntnis zu haben.
Während die Ukraine den Waffenstillstand unterstützt hat, deutete der russische Außenminister Sergey Lawrow an, dass die Gespräche im Gange sind, ohne eine Einigung zu bestätigen. Diese Situation unterstreicht die Volatilität der Region und die potenziellen Auswirkungen auf die Energiemärkte und geopolitischen Beziehungen.