Die von den Gläubigern von Red Lobster eingereichte Klage behauptet, dass Thai Union, das eine kontrollierende Beteiligung an der Restaurantkette hielt, sich 2023 der finanziellen Schwierigkeiten bewusst war, dennoch jedoch weiterhin ungünstige Verträge auferlegte, die letztendlich die Lebensfähigkeit von Red Lobster schädigten.
Die Gläubiger argumentieren, dass Thai Unions Bestehen auf dem Kauf von Garnelen zu über dem Marktpreis liegenden Preisen und seine Managemententscheidungen, insbesondere die Promotion 'Everyday $20 Ultimate Endless Shrimp', zu operativem Chaos und finanziellen Verlusten führten.
Red Lobster beantragte im Mai 2024 Insolvenz nach Chapter 11, nachdem es in Verzug bei einem Darlehen über 275 Millionen Dollar geraten war, und wurde seitdem nach dem Verlassen der Insolvenz im September 2024 von RL Holdings übernommen.
Die Klage zeichnet ein Bild davon, dass Thai Union seine eigenen Gewinne über die Gesundheit von Red Lobster stellte und legt nahe, dass die Kette lediglich als Vehikel für die Produkte von Thai Union behandelt wurde. Dieser Fall wirft wichtige Fragen zu den Verantwortlichkeiten von Aktionären und den potenziellen Konsequenzen aggressiver Werbetaktiken in der Restaurantbranche auf.