Trump-Administration verlängert eingeschränkte Ausnahmegenehmigung des Jones Act um 90 Tage zur Sicherstellung des Ölflusses im Iran-Konflikt

08/10/2026, 12:39 PM politics announcement

Am Montag gab die Trump-Administration eine 90-tägige Verlängerung der Ausnahmegenehmigung des Jones Act bekannt, die nun auf bestimmte Energiequellen beschränkt ist. Diese Entscheidung erfolgt, da der Iran-Konflikt die globalen Ölmärkte stört, was zu steigenden Ölpreisen und sinkenden US-Ölreserven führt.

Die ursprüngliche Ausnahmegenehmigung wurde im März nach militärischen Aktionen gegen den Iran erteilt, und seitdem wurden 210 Fahrten unter dieser Genehmigung abgeschlossen, bei denen etwa 55 Millionen Barrel Fracht, hauptsächlich Benzin und Rohöl, transportiert wurden.

Die Verlängerung wird als notwendige Maßnahme angesehen, um die Energiesicherheit zu gewährleisten und die Preisschwankungen für Verbraucher zu mildern.

Kristin Whitman vom American Petroleum Institute lobte die Maßnahmen der Administration und betonte die Bedeutung, dass kritische Brennstoffe in bedürftige Gebiete gelangen, während die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft gegenüber globalen Störungen gestärkt wird.

Der 1920 eingeführte Jones Act schreibt vor, dass Waren, die zwischen US-Häfen transportiert werden, von amerikanischen Schiffen befördert werden müssen, eine Regelung, die einige Ökonomen als veraltet betrachten.

Der Ansatz der Administration spiegelt ein Gleichgewicht zwischen der Unterstützung der heimischen Schifffahrtsindustrie und der Deckung der unmittelbaren Energiebedürfnisse inmitten geopolitischer Spannungen wider.

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