Der neueste Bericht zum Verbraucherpreisindex (VPI) zeigt einen Rückgang um 0,4 % im Juni, wodurch die jährliche Inflationsrate von 4,2 % im Mai auf 3,5 % gesenkt wird.
Während dieser Rückgang den unmittelbaren Druck auf die Federal Reserve zur Erhöhung der Zinssätze verringern könnte, haben die Wiederaufflammungen der Feindseligkeiten im Iran die Ölpreise über 80 $ pro Barrel steigen lassen, was Bedenken hinsichtlich zukünftiger Inflation aufwirft.
Kay Haigh von Goldman Sachs Asset Management weist darauf hin, dass die VPI-Daten ermutigend sind, die geopolitische Situation jedoch die Aussichten für Zinserhöhungen kompliziert. Investoren wird geraten, verschiedene Anlageklassen in Betracht zu ziehen, um sich gegen Inflation abzusichern.
Treasury Inflation-Protected Securities (TIPS) werden als direkte Absicherung hervorgehoben, da sie das Kapital basierend auf den Inflationsraten anpassen. Der zertifizierte Finanzplaner Jeff Judge betont deren Bedeutung, während Rafia Hasan von Perigon Wealth Management die Flexibilität in der Laufzeit, die TIPS bieten, erörtert.
Dividendenaktien werden ebenfalls als langfristige Inflationsabsicherung empfohlen, da die Dividenden des S&P 500 historisch die Inflation übertreffen. Zu den bemerkenswerten Aktien gehören Best Buy, Bristol-Myers Squibb und Clorox, die attraktive Dividendenrenditen bieten.
Immobilienfonds (REITs) bieten einen weiteren Weg zum Schutz vor Inflation, wobei der Vanguard Real Estate Index ETF eine Rendite von 3,48 % erzielt. Matt Stucky von Northwestern Mutual schlägt Gesundheits-REITs und Telekommunikationsinfrastruktur als vielversprechende Sektoren vor.
Darüber hinaus werden Rohstoffe als potenzielle Absicherung erwähnt, mit erheblichen Kursgewinnen in rohstofffokussierten Fonds seit Jahresbeginn. Finanzberater warnen jedoch vor der Volatilität und den steuerlichen Komplexitäten, die mit Investitionen in Rohstoffe verbunden sind.