Paramount Skydance strebt an, die Fusion mit Warner Bros. Discovery bis September trotz rechtlicher Herausforderungen abzuschließen

Der leitende Prozessanwalt von Paramount, Jeffrey Kessler, erklärte in einem kürzlichen Interview, dass das Unternehmen bereit sei, die Angelegenheit gegebenenfalls vor den Obersten Gerichtshof zu bringen, da sie fest an den Vorteilen der Fusion glauben.

Die Klage, angeführt von Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta, zielt darauf ab, die Fusion zu blockieren, da Bedenken bestehen, dass sie zu höheren Preisen und einer geringeren Qualität der Inhalte für die Verbraucher führen könnte.

Paramount hat bereits die Genehmigung des US-Justizministeriums erhalten und arbeitet daran, die Bedenken der Europäischen Union auszuräumen, die eine vorläufige Frist von 22. Juli für ihre Prüfung gesetzt hat.

Die Fusion wird als strategischer Schritt angesehen, um einen stärkeren Wettbewerber gegen große Akteure wie Netflix und Disney zu schaffen, insbesondere da die Unterhaltungsindustrie mit Herausforderungen durch rückläufige Pay-TV-Abonnements und intensiven Wettbewerb im Streaming konfrontiert ist. Sollte sich der Deal jedoch über den 30.

September hinaus verzögern, würde Paramount eine laufende Gebühr von etwa 650 Millionen Dollar pro Quartal anfallen, was zusätzlichen finanziellen Druck erzeugt.

Kessler betonte, dass die Fusion wettbewerbsfördernd sei und die Branche revitalisieren könnte, während er sich auch verpflichtet hat, nach der Fusion jährlich 30 Filme zu produzieren, einen Punkt, den er in Gesprächen mit Staatsbeamten formalisiert hat.

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