Paramount Skydance hat einen Antrag in einem Antitrust-Verfahren eingereicht, um die Bundesstaaten, die ihre 110 Milliarden Dollar schwere Fusion mit Warner Bros. Discovery verzögern, zur Zahlung der damit verbundenen Gebühren und Kosten zu zwingen.
Das Unternehmen strebt eine Anleihe über 1,88 Milliarden Dollar von den an dem Rechtsstreit beteiligten Bundesstaaten an, der von einer Koalition von Generalstaatsanwälten unter der Leitung von Kaliforniens Rob Bonta eingeleitet wurde.
Obwohl Paramount die erforderlichen behördlichen Genehmigungen erhalten hat, stimmte das Unternehmen zu, die Fusion bis mindestens Juni 2027 zu verschieben, was zu erheblichen Kosten aufgrund einer 'Ticking Fee'-Vereinbarung führt, die es verpflichtet, den Aktionären von Warner Bros. vierteljährlich zusätzlich 25 Cent pro Aktie zu zahlen, bis der Deal abgeschlossen ist.
Dies könnte zu einem Bargeldwert von etwa 650 Millionen Dollar pro Quartal führen, was insgesamt rund 1,3 Milliarden Dollar bis zum Abschluss des Verfahrens ausmachen könnte.
Paramount hat gewarnt, dass die Verzögerung die bereits gesicherten behördlichen Genehmigungen gefährden könnte und dass das Unternehmen im Falle eines Scheiterns der Fusion eine Trennungsgebühr von 7 Milliarden Dollar zu zahlen hätte. Die Situation bleibt dynamisch, und weitere Entwicklungen werden erwartet.