Laut Susquehanna, einer quantitativen Handelsfirma, gibt es einen bemerkenswerten Trend unter Optionsinvestoren, die bereit sind, für potenzielle Kursgewinne bei Gold zu zahlen.
Chris Murphy, Co-Leiter der Derivatestrategie bei Susquehanna, hob hervor, dass die Goldpreise steigen, während die einmonatige implizite Volatilität niedrig bleibt, was es den Investoren ermöglicht, ihre Aufwärtspositionen zu erhöhen, ohne höhere Kosten zu verursachen.
Ein bedeutender Handel umfasste den Kauf von 8.000 November 460 Calls auf den SPDR Gold Trust zu etwa 5,55 USD, während der ETF bei 405,49 USD schloss. Murphy wies darauf hin, dass die Nachfrage nach Optionen sich verändert hat, mit einem deutlichen Wechsel von abwärtsgerichteten Puts hin zu aufwärtsgerichteten Calls, im Gegensatz zum vergangenen Sommer, als der Putschutz teurer war.
Dieser Wandel zeigt sich in den jüngsten Handelsaktivitäten, einschließlich des Erwerbs von etwa 25.000 September 350 Puts für 0,62 USD, die von niedrigeren Kosten für den Putschutz profitierten. Darüber hinaus verzeichnen Goldfonds die stärksten Zuflüsse seit Januar, was die optimistische Stimmung weiter unterstützt.
Nach den neuesten Daten liegt der Spotpreis für Gold bei 4.428,43 USD pro Unze, während die US-Goldfutures für die Lieferung im Dezember bei 4.482,40 USD festgelegt wurden, was auf eine positive Aussicht für den Goldmarkt hinweist.