CEO von Maritime Risk warnt vor verschlechterter Sicherheit für Öltanker im Persischen Golf angesichts zunehmender iranischer Angriffe

07/17/2026, 11:36 AM review energy

Die jüngste Eskalation der Angriffe Irans auf Öltanker im Persischen Golf hat laut Dimitris Maniatis, CEO von Marisks, ein 'Worst-Case-Szenario' für maritime Operationen geschaffen. Seit dem 6. Juli wurden mindestens neun Schiffe angegriffen, was zu Opfern unter den Besatzungsmitgliedern führte.

Die Angriffe haben die Ängste unter den Seeleuten verstärkt, was zu einem signifikanten Rückgang der Schiffsüberfahrten durch die Meerenge geführt hat, die für den globalen Öltransport entscheidend ist. Daten von Kpler zeigen, dass der Verkehr auf ein Drei-Wochen-Tief gefallen ist, mit nur acht Schiffen, die am Donnerstag durchfuhren, im Vergleich zu 15 am Vortag.

Dieser Rückgang folgt auf eine Phase, in der täglich über 100 Schiffe die Hormuz-Meerenge überquerten, bevor die jüngsten militärischen Aktionen der USA und Israels gegen Iran stattfanden. Die USA haben eine Marineblockade wiederhergestellt und Luftangriffe als Reaktion auf die Angriffe durchgeführt, was die Situation weiter kompliziert.

Präsident Trump erklärte, dass die Hormuz-Meerenge für alle Schiffe offen bleibt, außer für solche aus Iran, aber die Realität vor Ort deutet auf ein erhebliches Risiko hin, das Reedereien abschreckt.

Analysten warnen, dass ohne zuverlässige Sicherheitsgarantien sowohl von den USA als auch von Iran der Verkehr durch Hormuz möglicherweise nicht wieder anziehen wird, was die Ölversorgungsketten beeinträchtigen und potenziell zu höheren Ölpreisen führen könnte.

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