Laut HSBC sollten sich Investoren auf mehrere 'Pain Trades' vorbereiten, die die Markterwartungen in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 stören könnten.
Der Bericht weist darauf hin, dass, während der Sektor der künstlichen Intelligenz im Fokus steht, bärische Narrative entstehen könnten, insbesondere da die Erwartungen an das Gewinnwachstum führender KI-Unternehmen bis 2026 stagnieren oder zurückgehen könnten. Dies könnte zu unerwarteten positiven Überraschungen in der KI-Performance führen, trotz anhaltenden Skeptizismus.
Darüber hinaus schlägt HSBC vor, dass die europäischen Märkte die US-Märkte übertreffen könnten, entgegen dem vorherrschenden Konsens, aufgrund ihrer geringeren Exposition gegenüber KI.
Der Bericht erwartet auch einen potenziellen Anstieg des US-Dollars, angetrieben durch die aggressive Haltung der Federal Reserve, was zu strafferen finanziellen Bedingungen und einer stärkeren Währung führen könnte, als derzeit vom Markt eingepreist.
Ferner warnt HSBC, dass eine Steilheit der US-Staatsanleihen-Kurve Investoren überraschen könnte, insbesondere im Hinblick auf inflationsbedingte Druck, der aus geopolitischen Spannungen im Nahen Osten resultiert.
Schließlich stellt der Bericht fest, dass Schwellenmärkte einen Rückgang der Renditen erleben könnten, da Investoren ihre Erwartungen an die Zinssätze angesichts eines stärkeren Dollars und anhaltender Inflationssorgen anpassen.