Goldman Sachs gab am Donnerstag bekannt, dass es insgesamt 70 Milliarden Dollar an Altersvorsorgevermögen für Verizon und Lockheed Martin verwalten wird, darunter etwa 30 Milliarden Dollar an Pensionsvermögen und 40 Milliarden Dollar an beitragsorientierten Altersvorsorgevermögen, wie beispielsweise 401(k)-Plänen.
Diese Entwicklung spiegelt einen wachsenden Trend unter großen US-Arbeitgebern wider, die Verwaltung komplexer Altersvorsorgeportfolios an externe Firmen wie Goldman Sachs zu delegieren, da diese Portfolios zunehmend spezialisiertes Fachwissen in öffentlichen und privaten Märkten erfordern.
Der Wettbewerb im mehrbillardenschweren Sektor der Vermögensverwaltung für Altersvorsorge ist intensiv, wobei Firmen wie BlackRock, Russell Investments und Mercer ebenfalls um diese lukrativen langfristigen institutionellen Mandate konkurrieren, die stabile Gebühreneinnahmen bieten.
Marc Nachmann, Goldmans globaler Leiter für Vermögens- und Vermögensverwaltung, stellte fest, dass große Planträger es vorziehen, ihre Verantwortlichkeiten bei einem einzigen Partner zu konsolidieren, der über das notwendige Investitionswissen verfügt. Zum 31.
März verwaltete Goldmans ausgelagerte Chief Investment Officer-Geschäft etwa 480 Milliarden Dollar an Vermögenswerten, während die gesamte Abteilung für Vermögens- und Vermögensverwaltung etwa 3,7 Billionen Dollar an Investitionen überwacht.
Dieser strategische Schritt wird voraussichtlich die Stabilität von Goldmans Einnahmen verbessern, im Gegensatz zur volatileren Natur seiner Handels- und Investmentbanking-Aktivitäten.