Goldman Sachs hebt die Prognose für die Emission von USD-Investment-Grade-Anleihen 2026 auf 2,3 Billionen Dollar an, angetrieben durch den KI-Sektor

Goldman Sachs hat seine Prognose für die Emission von USD-Investment-Grade (IG) Bruttoschulden für 2026 auf 2,3 Billionen Dollar angehoben, von zuvor 2,1 Billionen Dollar, und die Nettoschuld auf 1,0 Billionen Dollar von 850 Milliarden Dollar.

Die Bank stellte fest, dass KI-bezogene Emittenten etwa 24 % der diesjährigen USD IG-Bruttoschuld ausmachen, was zu einem Rekord bei den Emissionen seit Jahresbeginn beiträgt. Goldman erwartet auch 2027 eine anhaltend starke Aktivität und prognostiziert eine Bruttoschuld von 2,4 Billionen Dollar.

Trotz eines negativen Ertrags seit Jahresbeginn sowohl für USD als auch für EUR IG erwartet Goldman, dass die Renditen sinken, was die Erträge verbessern könnte, obwohl sie weiterhin unter den historischen Durchschnittswerten bleiben würden.

Der Anstieg der globalen Anleiherenditen, der durch Bedenken hinsichtlich der Energiekosten, der Staatsverschuldung und der Inflation ausgelöst wurde, hat die Erträge erheblich beeinflusst. Beispielsweise sind die Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen in diesem Jahr um 61 Basispunkte gestiegen, was sich auf die USD IG-Auszahlungen auswirkt.

Ähnlich hat die Rendite der 10-jährigen deutschen Anleihen den höchsten Stand seit 2011 erreicht. Insgesamt zeigt der Bericht, dass der Markt derzeit vor Herausforderungen steht, der Einfluss von KI auf die Anleiheemission jedoch ein Schlüsselfaktor für die Aufrechterhaltung des Schwungs im Unternehmensanleihemarkt ist.

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