Der Ticketkauf für Konzerte und Veranstaltungen ist aufgrund der Verbreitung automatisierter Ticketkauf-Bots zunehmend schwierig geworden, die Tickets schnell erwerben und zu überhöhten Preisen weiterverkaufen können.
Dies hat zu Frustration unter den Fans geführt, wobei eine Umfrage aus Dezember 2025 ergab, dass 65 % der Befragten glauben, dass Ticket-Scalping echte Fans daran hindert, an Veranstaltungen teilzunehmen.
In Reaktion darauf haben Länder wie Südkorea und China strengere Vorschriften gegen diese Bots eingeführt, wobei Südkorea seine Anti-Scalping-Gesetze ausgeweitet hat und chinesische Regulierungsbehörden sich mit großen Unternehmen getroffen haben, um öffentliche Bedenken hinsichtlich des Ticketverkaufs zu adressieren.
Experten wie Marc Hershberg von Music Theatre International argumentieren jedoch, dass Ticket-Scalping ein natürliches Ergebnis von Angebot und Nachfrage ist und schlagen vor, dass ein Verbot von Bots möglicherweise nicht ausreicht. Unternehmen wie Ticketmaster arbeiten aktiv daran, diese Bots zu bekämpfen, indem sie automatisierte Software blockieren und betrügerische Bestellungen stornieren.
Das umfassendere Problem der begrenzten Ticketverfügbarkeit verschärft die Situation, wie die negative Reaktion auf Live Nation und Ticketmaster nach der Misshandlung des Ticketverkaufs für Taylor Swifts 'Eras'-Tour zeigt. Das Unternehmen sah sich Klagen wegen irreführender Preispraktiken gegenüber und erzielte eine Einigung in Höhe von 9,9 Millionen Dollar mit dem District of Columbia.
Trotz der hohen Nachfrage nach Tickets zögern die Produzenten, die Preise zu erhöhen, um der Marktnachfrage gerecht zu werden, was oft dazu führt, dass Scalper von der Situation profitieren, anstatt die Künstler oder Produzenten.
Die Komplexität des Problems deutet darauf hin, dass ein vielschichtiger Ansatz, einschließlich Regulierung und verbesserter Geschäftspraktiken, notwendig ist, um die Herausforderungen durch Ticket-Bots und Scalping anzugehen.