Die von Mark Warshawsky und Gaobo Pang durchgeführte Studie zeigt, dass die ausschließliche Abhängigkeit von der 4%-Regel erhebliche Risiken birgt, die eigenen Vermögenswerte zu überleben, insbesondere im aktuellen wirtschaftlichen Klima, das durch Inflation und Marktvolatilität gekennzeichnet ist.
Während die 4%-Regel Flexibilität ermöglicht, bietet sie möglicherweise nicht genügend Einkommen für Rentner, die länger leben oder mit einer schlechten Marktperformance konfrontiert sind. Im Gegensatz dazu bietet die vollständige Rentenversicherung ein höheres anfängliches Einkommen, jedoch ohne Liquidität.
Die Forscher plädieren für eine Lösung im Mittelweg und schlagen vor, dass Rentner eine teilweise Rentenversicherung in Betracht ziehen – einen Teil ihrer Ersparnisse in Renten zu investieren, während sie einige Investitionen für Wachstum und Flexibilität behalten.
Dieser Ansatz zielt darauf ab, einen stetigen Einkommensstrom zu gewährleisten und gleichzeitig potenzielle Langlebigkeitsrisiken zu adressieren. Darüber hinaus betont die Forschung die Bedeutung der Verzögerung von Sozialversicherungsleistungen, um das Ruhestandseinkommen zu maximieren, sowie den Wert der Konsultation von Finanzplanern, um Abhebungsstrategien an individuelle Umstände anzupassen.
Angesichts der zunehmenden Zahl von Rentnern und der bevorstehenden Herausforderungen bei der Finanzierung der Sozialversicherung sind diese Erkenntnisse entscheidend für eine effektive Ruhestandsplanung.