Forschung des Mercatus Centers der George Mason University warnt, dass eine Verzögerung der Sozialversicherungsreform die Anleihemärkte und die Wirtschaft schädigen könnte

07/08/2026, 08:35 AM business research

Eine Studie des Mercatus Centers der George Mason University hebt die potenziellen Folgen der Verschiebung der Sozialversicherungsreform hervor, insbesondere da der Treuhandfonds für die Altersrentenversicherung bis Ende 2032 voraussichtlich erschöpft sein wird, wobei zu diesem Zeitpunkt nur 78 % der Leistungen ausgezahlt werden können.

Die Mitautoren Veronique de Rugy und Jason Fichtner warnen, dass das Versäumnis, dieses Problem anzugehen, zu einem erhöhten fiskalischen Risiko führen könnte, was die Gesetzgeber dazu veranlassen würde, auf zusätzliche Verschuldung zurückzugreifen.

Dies könnte die Treasury-Märkte und die Wirtschaft belasten, da das jährliche Defizit der Sozialversicherung voraussichtlich erheblich ansteigen wird, von 600 Milliarden USD im Jahr 2033 auf etwa 700 Milliarden USD bis 2036. Das Komitee für einen verantwortungsvollen Bundeshaushalt identifiziert ebenfalls die drohende Erschöpfung des Treuhandfonds als potenziellen Wendepunkt für die US-Wirtschaft.

Ohne Reform könnten die Kreditkosten steigen, was sich auf Investitionen im privaten Sektor auswirken und zu höheren Zinssätzen für Verbraucher führen könnte.

Die Forschung legt nahe, dass, wenn der Kongress nicht handelt, der Anleihemarkt negativ reagieren könnte, was möglicherweise den Zinssatz für 10-jährige Staatsanleihen von 4 % auf 6,6 % erhöhen und die Zinssätze für 30-jährige Festhypotheken nahe 9 % drücken könnte.

Die Autoren weisen jedoch auch darauf hin, dass proaktive Reformen das Wirtschaftswachstum ankurbeln und die fiskalische Perspektive verbessern könnten, wobei Vorschläge darauf hindeuten, dass intelligente Änderungen die Größe der Wirtschaft bis 2050 um bis zu 13 % erhöhen und die projizierten Schulden erheblich reduzieren könnten.

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