Rüstungsaktien fallen, da Deutschland Pläne für Kriegsschiffe aufgibt, Rheinmetall-Aktien fallen um 13%

Am Mittwoch erlebten Rüstungsaktien einen starken Rückgang, nachdem ein Bericht der Financial Times darauf hinwies, dass Deutschland plant, sein milliardenschweres Projekt zum Bau von sechs F126-Fregatten abzubrechen, das das größte Kriegsschiffprojekt seit dem Zweiten Weltkrieg gewesen wäre. Stattdessen wird Deutschland acht kleinere Meko A-200-Fregatten kaufen.

Diese Änderung hat sich negativ auf große Rüstungsunternehmen ausgewirkt, insbesondere auf Rheinmetall, dessen Aktienkurs in den Morgenstunden um bis zu 14% fiel. Rheinmetall sollte das F126-Programm leiten, ein Vertrag im Wert von bis zu 12,8 Milliarden Euro (14,5 Milliarden Dollar), der auf die Genehmigung des Haushaltsausschusses wartete.

Auch andere Rüstungsaktien fielen, wobei Hensoldt um 2,9%, Renk um 4%, Saab um 2,6%, Leonardo um 3,5% und BAE Systems um 1,6% nachgaben. Der pan-europäische Stoxx 600-Index fiel um 0,1%.

Dieser Rückgang spiegelt breitere Bedenken unter den Investoren hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Verteidigungsausgaben wider, insbesondere da sich die Stimmung mit dem möglichen Ende der Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten ändert.

Die Überarbeitung des F126-Programms stellt einen erheblichen Rückschlag für Rheinmetall und Deutschlands Verteidigungsambitionen dar, die das Ziel beinhalten, bis 2039 die 'stärkste konventionelle Armee in Europa' aufzubauen.

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