Die Weizen-Futures schlossen bei 784 Cent pro Scheffel, was einem Anstieg von 3,1 % und einem Wochenzuwachs von 12,1 % entspricht, dem größten wöchentlichen Gewinn seit März 2022.
Im bisherigen Jahresverlauf sind die Weizenpreise um über 54,5 % gestiegen, hauptsächlich aufgrund der eskalierenden Spannungen zwischen Russland und der Ukraine, die die Getreideexporte aus dem Schwarzen Meer, einer entscheidenden Region für das globale Weizenangebot, gestört haben.
Im Gegensatz dazu schlossen die Mais-Futures bei 536,5 Cent pro Scheffel, was am Freitag einem Anstieg von 0,6 % und einem Wochenzuwachs von 5,5 % entspricht, mit einem Anstieg von 21,8 % im bisherigen Jahresverlauf.
Der Maisanstieg wird auf engere Angebotsprognosen in den USA und starke Nachfrage zurückgeführt, verstärkt durch reduzierte Ertragsprognosen des USDA, das seine Schätzung um 2,3 Scheffel pro Acre auf 180,7 gesenkt hat.
Die Bedenken hinsichtlich der US-Ernte haben sich aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen, einschließlich übermäßiger Niederschläge und Pilzkrankheiten, verstärkt, die sich negativ auf die Erträge ausgewirkt haben.
Darüber hinaus hat das USDA die Maisexportprognosen um 75 Millionen Scheffel auf 3,3 Milliarden erhöht, was die gestiegene globale Nachfrage angesichts eingeschränkter ukrainischer Exporte widerspiegelt.
Die Situation wird durch Dürrebedingungen in Europa weiter kompliziert, die zu einer erhöhten inländischen Weizenverwendung für Tierfutter führen könnten, wodurch das Weizenangebot weiter verknappen würde. Insgesamt treibt die Kombination aus Angebotsstörungen und erhöhter Nachfrage die Preise nach oben und zieht sowohl fundamentale als auch systematische Händler in den Markt.