Kevin Warshs Hauptrede beim Jackson Hole Symposium hat die Marktperzeptionen bezüglich der bevorstehenden Zinspolitik der Federal Reserve erheblich beeinflusst. Nach seinen Äußerungen schätzen Händler auf Kalshi nun die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf 48%, ein bemerkenswerter Wandel von nahezu 70% zugunsten einer Beibehaltung vor der Rede.
Das FedWatch-Tool der CME zeigt eine Wahrscheinlichkeit von 56% für eine Erhöhung um einen Viertelpunkt, während Polymarket 49% anzeigt. Diese Veränderung folgt auf einen enttäuschenden Arbeitsmarktbericht für Juli, der Arbeitsplatzverluste und eine abkühlende Inflationsrate offenbarte, die jedoch weiterhin über dem Ziel von 2% der Fed liegt.
Warsh betonte die Notwendigkeit von Vertrauen in die zugrunde liegenden Inflationstrends, bevor weitere Zinsschritte unternommen werden, und erklärte, dass die jüngsten Verbesserungen keinen bedeutenden Wandel anzeigen. Folglich sind die Renditen von kurzfristigen Staatsanleihen gestiegen, wobei die Rendite der 2-jährigen Anleihen den höchsten Stand seit Ende Juli erreicht hat.
Die Entscheidung der Fed ist für den 16. September angesetzt, was die aktuelle Marktstimmung für Investoren entscheidend macht.