Die Konsumausgaben in China sind erheblich gesunken, wobei das Wachstum des verfügbaren Einkommens von über 10 % jährlich auf schätzungsweise 4,3 % bis 2025 gefallen ist, was eng mit der US-Rate von 3,8 % übereinstimmt.
Dieser Rückgang wird hauptsächlich auf einen drastischen Rückgang der Immobilienpreise zurückgeführt, die auf Niveaus gefallen sind, die seit 2016 nicht mehr gesehen wurden, und 85 % der Gewinne aus den Jahren 2012 bis 2021 zunichte gemacht haben.
Larry Hu von Macquarie betonte, dass die Zukunft des chinesischen Immobilienmarktes eng mit der Exportleistung verbunden ist, was darauf hindeutet, dass eine Erholung des inländischen Konsums unwahrscheinlich ist, solange Exporte nicht mehr das Wachstum antreiben können.
Das kürzliche Treffen der Finanzminister der G20 hat die Diskussionen über Chinas Wirtschaftspolitik intensiviert, mit einem Aufruf an das Land, Probleme anzugehen, die den inländischen Konsum behindern. Trotz eines Anstiegs der Importe und eines starken Exportwachstums, insbesondere in Sektoren wie Komponenten für Rechenzentren und Klimaanlagen, bleibt der gesamte Handelsüberschuss erheblich.
Analysten, darunter Zong Liang, wiesen darauf hin, dass es zwar Maßnahmen gibt, um die inländische Nachfrage zu stimulieren, es jedoch Jahre dauern könnte, bis diese Maßnahmen Ergebnisse zeigen. Kulturelle Einstellungen zum Sparen und Ausgeben erschweren die Situation zusätzlich, da chinesische Verbraucher Bildung, Gesundheitsversorgung und Reisen über Unterhaltung und Einkaufen priorisieren.
Dieses träge Einzelhandelsumfeld stellt Herausforderungen für Chinas Rolle im globalen Handel dar, wo es ein wichtiger Produzent ist, aber mit dem inländischen Konsum kämpft.