China führt 20% Steuer auf Offshore-Trusts ein, was eine dringende Reaktion wohlhabender Familien auslöst

08/04/2026, 05:36 PM announcement

Das chinesische Finanzministerium hat eine 20% Steuer auf Offshore-Trusts eingeführt, die historisch gesehen eine bevorzugte Methode für wohlhabende Chinesen zur Verwaltung ihrer Vermögenswerte war. Die neuen Regeln verlangen von den Familien, dass sie Vermögenswerte, die seit Januar 2023 in diese Trusts übertragen wurden, bis zum 22.

Oktober deklarieren und versteuern, was zu einem Ansturm auf rechtlichen Rat unter den betroffenen Personen führt. Die Gesamtvermögen, die allein in Hongkong in Trusts gehalten werden, erreichten 2023 5,2 Billionen HK$ (667 Milliarden US-Dollar), wobei ein erheblicher Teil mit dem Festland China verbunden ist.

Rechtsexperten wie Kia Meng Loh von Dentons Rodyk berichten von einem Anstieg der Anfragen von Mandanten, die Klarheit über ihre Steuerverpflichtungen und mögliche Vermögensverkäufe zur Deckung dieser Kosten suchen.

Die Steuerrevision ist Teil einer umfassenderen Strategie der chinesischen Regierung zur Erhöhung der Fiskaleinnahmen angesichts sinkender Grundstücksverkäufe und wirtschaftlicher Herausforderungen. Wohlhabende Personen sehen sich nun der Aussicht gegenüber, Vermögenswerte, insbesondere in Hongkonger Aktien, zu liquidieren, um ihren Steuerverpflichtungen nachzukommen.

Während einige Analysten nur episodischen Verkaufsdruck vorhersagen, könnte die Dringlichkeit der Einhaltung innerhalb des 90-Tage-Fensters zu erzwungenen Vermögensverkäufen führen.

Das neue Steuersystem markiert einen entscheidenden Wandel im Vermögensmanagement für chinesische Bürger, da Offshore-Trusts nicht mehr für die Steuerplanung geeignet sind, was die Notwendigkeit unterstreicht, sofortige Aufmerksamkeit auf Steuerverpflichtungen zu richten, um Strafen zu vermeiden.

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