Der Analyst von JPMorgan, Brian Essex, betonte, dass die Softwareabteilung von IBM ein entscheidender Wachstumstreiber ist, der etwa 45 % des Umsatzes des Unternehmens und zwei Drittel des Gewinns ausmacht. Die Hochstufung auf Übergewichten spiegelt das gestiegene Vertrauen in die Leistung des Softwaresegments wider, insbesondere in der zweiten Hälfte des Jahres 2026.
Essex stellte fest, dass der Übergang zu Software vorteilhaft ist, da sie höhere Margen und einen besseren Cashflow im Vergleich zu IBMs Hardware und Dienstleistungen bietet. Er identifizierte vier wichtige Softwarebereiche – Hybrid-Cloud, Automatisierung, Transaktionsverarbeitung und Daten –, die die Infrastrukturinvestitionen von IBM verbessern könnten.
Trotz eines Rückgangs von fast 15 % der IBM-Aktien im bisherigen Jahresverlauf bleibt der Konsens unter den Analysten positiv, wobei 15 von 25 eine Kauf- oder starke Kaufempfehlung aussprechen. Diese Hochstufung deutet darauf hin, dass Investoren den langfristigen Wert der Softwarefähigkeiten von IBM möglicherweise übersehen.