Der Analyst von Citi, John Godyn, äußerte Bedenken, dass JetBlues Fokus auf Freizeitreisen zu einer Unterperformance beim Umsatz pro verfügbarem Sitzmeilen (RASM) führen könnte, da makroökonomische Faktoren, einschließlich steigender Inflation, die Nachfrage verringern könnten.
Die Bank senkte ihr Kursziel für die JetBlue-Aktien von 6,60 $ auf 5,30 $, was einen potenziellen Rückgang von 14 % gegenüber dem jüngsten Schlusskurs der Aktie bedeutet.
Trotz eines Anstiegs von 36 % der JetBlue-Aktien seit Jahresbeginn aufgrund einer neuen gewinnorientierten Strategie glaubt Citi, dass das Risiko-Ertrags-Profil negativ geworden ist, insbesondere angesichts der abnehmenden Aussichten auf eine Konsolidierung mit anderen Fluggesellschaften.
Derzeit wird JetBlue mit etwa dem 6,2-fachen des Kurs-Gewinn-Verhältnisses gehandelt, was mit seinen Mitbewerbern übereinstimmt und darauf hindeutet, dass ein Großteil des Ertragspotenzials bereits im Aktienkurs reflektiert ist. Diese Herabstufung steht im Gegensatz zur allgemeinen Marktentwicklung, da 12 von 19 Analysten weiterhin eine Halteempfehlung für JetBlue aussprechen.