Bank of America prognostiziert drei Zinserhöhungen der Federal Reserve in diesem Jahr angesichts steigender Inflationssorgen

Die Ökonomen der Bank of America haben ihre Haltung zur Zinspolitik der Federal Reserve geändert und prognostizieren nun drei Zinserhöhungen im Jahr 2026, nachdem sie zuvor keine Änderungen erwartet hatten. Diese Anpassung folgt auf die aggressiven Kommentare des neuen Vorsitzenden Kevin Warsh zur Inflation, die er als 'eindeutig schlechter' bezeichnete.

Die Bank geht davon aus, dass der bevorstehende Bericht über die Kernverbrauchsausgaben eine jährliche Inflationsrate von 3,5 % zeigen wird, beeinflusst von Zöllen und anderen vorübergehenden Preiserhöhungen.

Warshs Betonung der 'Preis Stabilität' während seines ersten Treffens hat dazu geführt, dass Händler mit einer Zinserhöhung bereits im September rechnen, wobei die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Erhöhung im Dezember bei über 50 % liegt.

Während die Bank of America die Möglichkeit von mehr als 75 Basispunkten an Erhöhungen anerkennt, prognostizieren sie derzeit, dass die Fed ihre Haltung bis mindestens 2027 beibehalten wird.

Die anhaltenden Inflationsherausforderungen, die durch externe Faktoren wie den Iran-Krieg und frühere Zölle verschärft werden, haben die Fed dazu veranlasst, ihren Ansatz zu überdenken, was auf eine aggressivere Geldpolitik in der Zukunft hindeutet.

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