Die CFTC hat seit über 30 Jahren die Regulierung von Ereignisverträgen geleitet, aber mit dem Aufstieg der Vorhersagemärkte deuten rechtliche Experten darauf hin, dass auch die SEC involviert werden muss.
Diese potenzielle Überschneidung der Zuständigkeiten wird derzeit von beiden Behörden untersucht, die kürzlich öffentliche Kommentare zur Aktualisierung von Definitionen im Zusammenhang mit Swaps und neuen Produkten eingeholt haben. Unternehmen wie Polymarket haben sich mit der CFTC und der SEC in Verbindung gesetzt, um den regulatorischen Rahmen für Produkte der Vorhersagemärkte zu klären.
Die Beteiligung der SEC könnte davon abhängen, ob Ereignisverträge als auf Wertpapieren basierende Swaps klassifiziert werden, insbesondere wenn sie sich auf börsennotierte Unternehmen beziehen. Diese Unklarheit ist bedeutend, da sie das Maß an Aufsicht bestimmen könnte, das die SEC ausüben wird.
Historisch hatten die SEC und die CFTC eine umstrittene Beziehung hinsichtlich der Zuständigkeit, aber jüngste Bemühungen, ihre regulatorischen Ansätze zu harmonisieren, könnten klarere Richtlinien für Vorhersagemärkte erleichtern.
Experten glauben, dass die CFTC wahrscheinlich die primäre Aufsicht behalten wird, die Rolle der SEC jedoch den Schutz für Händler verbessern und die Compliance-Prozesse vereinfachen könnte. Diese sich entwickelnde regulatorische Landschaft ist entscheidend für Plattformen wie Kalshi und Polymarket, die eine institutionelle Akzeptanz im Bereich der Vorhersagemärkte anstreben.
Das Ergebnis dieses regulatorischen Dialogs wird entscheidend für die Zukunft der Vorhersagemärkte und deren Akzeptanz in der Mainstream-Finanzwelt sein.