Die Herabstufung von Apple durch Phillip Capital von neutral auf reduzieren hebt die Bedenken über die steigenden Preise für Speicherchips hervor, die voraussichtlich negative Auswirkungen auf die Margen des Unternehmens haben werden.
Analystin Helena Wang wies darauf hin, dass die Nachfrage nach Produkten wie dem iPhone 17 und MacBooks zwar robust bleibt, die steigenden Kosten für Speicherchips jedoch eine erhebliche Herausforderung darstellen.
Apple ist es gelungen, einige dieser Effekte durch Strategien wie die Nutzung von kostengünstigerem Inventar und die Optimierung des Produktmixes abzumildern, aber diese Vorteile dürften nachlassen. Die Konzentration des DRAM-Marktes auf drei Anbieter schränkt die Beschaffungsflexibilität von Apple ein und kompliziert die Situation weiter.
Nach einem Rückgang des Aktienkurses um fast 10 % nach dem Gewinnbericht, in dem Apple die Umsatz- und Gewinnprognosen übertroffen hat, aber eine schwache Prognose aufgrund eines globalen Chipmangels abgab, hat das Unternehmen bereits die Preise für iPads und Mac-Modelle erhöht, während potenzielle Preiserhöhungen für das iPhone bevorstehen.
Darüber hinaus könnten regulatorische Herausforderungen in Europa und China, die 44 % des Umsatzes von Apple ausmachen, die Monetarisierung von Apple Intelligence behindern. Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Wall Street weitgehend optimistisch, mit einem Konsens von 32 Analysten, die eine Kauf- oder starke Kaufempfehlung für die Aktie aussprechen.