Der Besuch des kanadischen Premierministers Mark Carney in Brüssel wurde von einem stehenden Applaus der Mitglieder des Europäischen Parlaments begleitet, als die EU eine 'Allianz für die Zukunft' vorschlug und Kanada als erstes assoziiertes Mitglied positionierte.
Dieser Schritt wurde von Präsident Trump mit Skepsis betrachtet, der Kanada als schlechten Handelspartner kritisierte und schwere Zölle auf Europa androhte, falls die Allianz als unaufrichtig wahrgenommen werde.
In der Zwischenzeit verabschiedete das US-Repräsentantenhaus ein Sanktionsgesetz, das Trump die Befugnis gibt, Zölle von bis zu 100 % auf Länder zu erheben, die russisches Öl kaufen, wobei große Käufer wie China und Indien direkt ins Visier genommen werden.
Die Handelspolitik-Expertin Deborah Elms stellte fest, dass diese Gesetzgebung Trump erheblichen Einfluss in den Verhandlungen mit diesen Ländern verschafft. Im Kontext des anhaltenden Konflikts im Iran äußerte Trump Optimismus über das bevorstehende Ende des Krieges, trotz eskalierender Spannungen im Jemen.
Die US-Futures blieben stabil nach einer kürzlichen Zinserhöhung der Federal Reserve, während die asiatischen Märkte höher eröffneten amid sinkenden Ölpreisen.
Darüber hinaus prognostizierte der CEO von Nvidia einen signifikanten Anstieg der Chipverkäufe bis 2027, während der CEO von Palantir vernünftige KI-Regulierungen forderte und andeutete, dass eine Nationalisierung aufgrund der Risiken der Technologie notwendig sein könnte.
Schließlich äußerten japanische Unternehmensführer, darunter der Vorsitzende von Kawasaki Heavy Industries, Bedenken über den schwachen Yen und deuteten an, dass eine stärkere Währung zu einer Verschiebung der Fertigungsstrategien zurück nach Japan führen könnte.