In ihrem Schreiben an den stellvertretenden Verteidigungsminister Stephen Feinberg und den Direktor des Büros für strategisches Kapital, David Lorch, schlägt Senatorin Warren Alarm über das Programm Business Operators for National Defense (BOND) des Verteidigungsministeriums, das darauf abzielt, Talente aus dem Privatsektor in die Regierungsvergabeprozesse zu integrieren.
Sie weist darauf hin, dass das Programm zu Interessenkonflikten führen könnte, insbesondere angesichts der hohen Gehälter von über 400.000 Dollar, die angeboten werden, um Fachleute von der Wall Street anzuziehen.
Warrens Bedenken werden durch Berichte verstärkt, die darauf hinweisen, dass eine Personalvermittlungsfirma Rekrutierungsmaterialien vorbereitet hat, die den Zugang zu einflussreichen Regierungsbeamten und Fundraising-Möglichkeiten suggerieren, was ihrer Meinung nach die Grenzen zwischen öffentlichem Dienst und privatem Gewinn verwischen könnte.
In ihrer Anfrage fordert sie Transparenz hinsichtlich der Verbindungen von Branchenexperten, die an BOND beteiligt sind, der ethischen Standards, die ihre Teilnahme regeln, und detaillierte Haushaltspläne für die 88 Millionen Dollar, die dem Programm zugewiesen sind.
Die Prüfung erfolgt vor dem Hintergrund umfassenderer Bedenken über die Vermischung privater Interessen mit Regierungsrollen unter der Trump-Administration, was Fragen zur Integrität nationaler Sicherheitsoperationen und zum Potenzial für Korruption aufwirft. Das Pentagon hat auf diese Vorwürfe und Anfragen bisher nicht reagiert.