Laut Quellen, die mit der Situation vertraut sind, hat die US-Armee ihre Vorräte an Army Tactical Missile Systems (ATACMS) und Precision Strike Missiles (PrSM) während des fünfmonatigen Krieges mit dem Iran nahezu erschöpft.
Diese Erschöpfung ist alarmierend, da diese Munition entscheidend für präzise Angriffe aus der Distanz ist, was in Konflikten gegen Nationen mit starken Luftabwehrsystemen besonders wichtig ist.
Der Bericht weist darauf hin, dass die USA 'fast alle' dieser Raketen verwendet haben, die jeweils über 1 Million Dollar kosten, was Fragen zur Fähigkeit des Militärs aufwirft, zukünftige Bedrohungen abzuschrecken.
Während Präsident Trump behauptete, dass die USA mehr Munition als nötig hätten, warnen Analysten, dass die aktuellen Produktionsniveaus möglicherweise nicht für längere Einsätze ausreichen. Die Armee wechselt von ATACMS zu den neueren PrSM, aber die anfänglichen Vorräte an PrSM waren bereits niedrig.
Der laufende Konflikt hat auch zu einem erheblichen Abbau von Verteidigungssystemen wie Patriot-Abfangraketen und THAAD geführt, wobei Schätzungen darauf hindeuten, dass 65 % der Patriot-Abfangraketen verbraucht wurden.
Diese Situation hat interne Debatten innerhalb der Trump-Administration über die Militärstrategie und die potenzielle Notwendigkeit einer Genehmigung durch den Kongress für fortgesetzte militärische Aktionen ausgelöst.
Während das US-Militär versucht, seine Vorräte wieder aufzufüllen, arbeiten Unternehmen wie Raytheon daran, die Produktion kritischer Munition, einschließlich Tomahawk-Raketen, zu erhöhen, um die Einsatzbereitschaft für zukünftige Konflikte sicherzustellen.