Trump kündigt vorläufige Einigung zur Verschiebung von Zöllen auf kanadische Waren während Handelsverhandlungen an

08/19/2026, 09:37 AM politics announcement

Kurz vor der Einführung von 50% Zöllen auf Warenimporte aus Kanada im Wert von etwa 20 Milliarden Dollar gab Präsident Trump eine vorläufige Vereinbarung bekannt, diese Abgaben um drei Tage zu verschieben. Diese Entscheidung erfolgt angesichts der Bedenken von Unternehmen über die negativen Auswirkungen der vorgeschlagenen Zölle auf Produkte wie Wein und Hockeyschläger.

Die Zölle wurden ursprünglich als Reaktion auf wahrgenommene Handelsdiskriminierung Kanadas gegenüber US-Industrien eingeführt. Trumps Ankündigung deutete auf mögliche Zugeständnisse von Kanada hin, einschließlich einer möglichen Wiederbelebung des Keystone XL-Pipeline-Projekts, das 2021 abgesagt worden war.

Der kanadische Premierminister Mark Carney erkannte an, dass zwar erhebliche Fortschritte erzielt wurden, jedoch weitere Arbeiten erforderlich sind, um die Vereinbarung abzuschließen. Trump behauptete, dass Kanada seine Vergeltungszölle auf US-Waren senken würde und deutete an, dass auch die USA einige Zugeständnisse machen würden, insbesondere in Bezug auf Zölle auf kanadische Autos.

Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer äußerte Vertrauen, dass die Vereinbarung den Marktzugang für amerikanische Waren verbessern und die nordamerikanische Wirtschaft stärken würde. Die Vereinbarung bleibt jedoch von der Finalisierung der Dokumente abhängig, was einige Unsicherheiten über die langfristigen Auswirkungen auf die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern hinterlässt.

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