Am Freitagmorgen wiesen die Renditen von Staatsanleihen eine gemischte Entwicklung auf, was die Vorsicht der Investoren widerspiegelt, die nach Einblicken in zukünftige geldpolitische Richtungen suchen. Die Benchmark-Rendite der 10-jährigen Staatsanleihe blieb unverändert bei 4,951 %, während die Rendite der 2-jährigen Staatsanleihe um fast 2 Basispunkte auf 4,707 % anstieg.
Im Gegensatz dazu sank die Rendite der 30-jährigen Staatsanleihe um 1 Basispunkt auf 5,286 %. Diese Schwankungen folgen auf die jüngste FOMC-Sitzung der Federal Reserve, bei der die erste Zinserhöhung seit drei Jahren umgesetzt wurde, was auf eine mögliche weitere Straffung hindeutet.
Fed-Vorsitzender Kevin Warsh betonte während einer Pressekonferenz die anhaltend hohe Inflation, und das Dot-Plot der Fed deutete darauf hin, dass die meisten Beamten eine weitere Zinserhöhung erwarten. Zu Beginn der Woche erreichte die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihe mit 5,041 % den höchsten Stand seit 2007, bevor sie nach der Ankündigung der Zinserhöhung zurückging.
Investoren warten auch auf die Veröffentlichung der US-Industriestudienzahlen für August, die ihre Erwartungen weiter informieren könnten. Darüber hinaus wird die stellvertretende Vorsitzende der Federal Reserve für Aufsicht, Michelle Bowman, später heute an einer Podiumsdiskussion in London teilnehmen.