In einem kürzlichen Interview äußerte Greg Abel Bedenken über den zunehmenden Widerstand gegen Rechenzentrumsprojekte in den Vereinigten Staaten und betonte, dass dieser Widerstand hauptsächlich von lokalen Gemeinschaften ausgeht, die sich um den Ressourcenverbrauch sorgen.
Das Interesse von Berkshire Hathaway an Rechenzentren ist hauptsächlich mit ihrem Strom- und Energiebedarf verbunden, wobei Abel erklärte, dass das Unternehmen bereit ist, mit Supercomputing-Firmen zusammenzuarbeiten, solange dies die Kosten für andere Kunden nicht negativ beeinflusst.
Dieses Gefühl wird von Wall-Street-Analysten geteilt, die darauf hinweisen, dass der politische Widerstand gegen Rechenzentren zunimmt, wobei der Bundesstaat New York bereits ein Moratorium für neue Bauvorhaben verhängt hat und andere Bundesstaaten ähnliche Maßnahmen in Betracht ziehen.
Analysten von Mizuho wiesen darauf hin, dass sich die Situation entwickelt, insbesondere mit den bevorstehenden Zwischenwahlen, da Investoren zunehmend die langfristige Rentabilität von Rechenzentren angesichts ihrer Ressourcenanforderungen und des begrenzten Potenzials zur Schaffung von Arbeitsplätzen in Frage stellen.
Derzeit gibt es in den USA etwa 4.700 Rechenzentren, und ihr zukünftiges Wachstum könnte erheblich von diesen aufkommenden politischen und gemeinschaftlichen Dynamiken beeinflusst werden.