OPEC-Generalsekretär Haitham al-Ghais weist die Prognose der IEA über ein Überangebot an Ölangeboten zurück, während die Straße von Hormuz wieder geöffnet wird

06/18/2026, 08:36 AM research energy

In einem exklusiven Interview mit CNBC kritisierte OPEC-Generalsekretär Haitham al-Ghais die Vorhersage der Internationalen Energieagentur (IEA) über ein Überangebot an Öl, die vorschlug, dass eine Lösung des Konflikts im Nahen Osten bis 2027 zu einem Anstieg des Ölangebots um 8 Millionen Barrel pro Tag führen könnte, während die Nachfrage nur um 2 Millionen Barrel pro Tag steigen würde.

Al-Ghais argumentierte, dass solche Prognosen nicht auf faktischen Daten basieren, stellte die Perspektive der IEA in Frage und betonte den Fokus der OPEC auf tatsächliche Marktgrundlagen anstelle spekulativer Schlagzeilen, die die Marktvolatilität erhöhen könnten.

Seine Bemerkungen fallen in eine Zeit, in der Investoren die Auswirkungen eines kürzlichen US-Iran-Abkommens, das darauf abzielt, Spannungen in der Region zu lösen und einen 300 Milliarden Dollar umfassenden Wiederaufbauplan für den Iran sowie die potenzielle Wiedereröffnung der kritischen Straße von Hormuz für den kommerziellen Versand umfasst, genau beobachten.

Al-Ghais erkannte die Bedeutung dieser Wasserstraße für die globalen Energiemärkte an, warnte jedoch, dass es zu früh sei, um die langfristigen Auswirkungen dieser diplomatischen Entwicklungen zu bewerten.

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