Am Montag stiegen die Ölpreise erheblich, als Präsident Trump vor erneuten militärischen Maßnahmen gegen den Iran warnte, was die Ängste bezüglich des fragilen vorläufigen Friedensabkommens, das erst eine Woche zuvor getroffen wurde, verstärkte. Die Brent-Rohöl-Futures für August stiegen um 1,23 % auf 81,56 $ pro Barrel, während die U.S.
West Texas Intermediate-Futures für Juli einen größeren Anstieg von 3,04 % auf 78,93 $ pro Barrel verzeichneten.
Diese Eskalation der Spannungen fiel mit den Treffen von Vizepräsident JD Vance mit iranischen Beamten in der Schweiz zusammen, die die ersten Gespräche seit der Unterzeichnung eines Memorandums zur Verlängerung des Waffenstillstands und zur Wiedereröffnung der wichtigen Straße von Hormuz markierten.
Allerdings wirft die Schließung der Straße von Hormuz durch den Iran, einer wichtigen Route für globale Öllieferungen, Zweifel an der Wirksamkeit des Abkommens auf.
David Roche von Quantum Strategy stellte fest, dass die Ölversorgung im Nahen Osten zwar stabil zu sein scheint, dies jedoch hauptsächlich auf die Liquidation von Beständen und nicht auf eine erhöhte Produktion zurückzuführen ist, was darauf hindeutet, dass der Markt anfällig werden könnte, wenn die Lagerbestände abnehmen.
Darüber hinaus hob Goldman Sachs hervor, dass anhaltende Versorgungsengpässe den Übergang zu Elektrofahrzeugen beschleunigen könnten, was die langfristige Nachfrage nach Rohöl verringern und weitere Risiken für die Ölpreise darstellen könnte.