Der stellvertretende Außenminister Irans, Kazem Gharibadadi, stellte klar, dass Iran trotz der Behauptungen von Präsident Trump über laufende Friedensgespräche nicht in Verhandlungen mit den USA verwickelt ist. Er verwies auf ein Memorandum of Understanding vom 17.
Juni, das es Handelsschiffen erlaubte, die Straße von Hormuz 60 Tage lang kostenlos zu passieren, im Austausch dafür, dass die USA ihre Marineblockade gegen iranische Schiffe aufheben. Gharibadadi betonte, dass jegliche Vereinbarung zwischen Iran und Oman entwickelt wird, nicht mit den USA.
In der Zwischenzeit deutete der US-Finanzminister Scott Bessent an, dass ein Deal zur Wiedereröffnung der Straße von Hormuz bald angekündigt werden könnte, wobei Berichte darauf hindeuten, dass die USA, Iran und Oman einem vorläufigen Abkommen näherkommen. Das US-Zentralkommando versicherte, dass die südliche Route durch die Straße für Handelsschiffe offen bleibt.
Allerdings wecken Berichte über Explosionen in der Nähe von Tankern vor Jemen und Oman Bedenken hinsichtlich der Sicherheit dieser wichtigen Schifffahrtsstraße, die entscheidend für den globalen Öltransport ist.