Die von First Street durchgeführte Studie hebt die Verwundbarkeit von Rechenzentren gegenüber akuten Klimarisiken wie Überschwemmungen, extremen Winden und Waldbränden hervor, die den Betrieb stören und die Kosten erhöhen können. Sie betont, dass traditionelle Risikobewertungsmodelle, die auf historischen Daten basieren, unzureichend sind, um zukünftige Klimaauswirkungen vorherzusagen.
Über die Hälfte der Rechenzentren befindet sich zudem in Gebieten, die chronischem Klimastress ausgesetzt sind, einschließlich extremer Hitze und Dürre, was die Energieeffizienz und Betriebskosten weiter beeinträchtigen kann.
Der CEO von First Street, Matthew Eby, bemerkte, dass Investoren, die ihre Underwriting- und Kapitalallokationsstrategien an diese Klimarisiken anpassen, besser positioniert sind, um widerstandsfähige Märkte zu identifizieren.
Der Bericht zeigt, dass die Region Asien-Pazifik die höchste Risikobehaftung aufweist, wobei 89% ihrer Rechenzentrums-Kapazität gefährdet sind, während die USA erhebliche akute Risiken vor allem durch Wind und Überschwemmungen haben. Unternehmen wie Digital Realty ergreifen bereits Maßnahmen zur Minderung dieser Risiken, indem sie wassereffiziente Kühlsysteme implementieren.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass ein Umdenken hin zu einem systemischen Ansatz in der Infrastrukturplanung notwendig ist, um sowohl interne als auch externe Verwundbarkeiten gegenüber dem Klimawandel zu adressieren.