Analyse: Die Glaubwürdigkeit von Fed-Vorsitzendem Kevin Warsh nach stabilen Zinssätzen in Frage gestellt

07/29/2026, 06:36 PM politics research

Während einer Pressekonferenz nach einem Treffen des Federal Open Market Committee kündigte Vorsitzender Kevin Warsh an, dass die Fed die Zinssätze bei 3,5-3,75 % belassen werde, eine Entscheidung, die mit 9 zu 3 Stimmen unterstützt wurde.

Diese Ankündigung führte zu einem starken Rückgang der Markterwartungen für eine Zinserhöhung beim nächsten Treffen, wobei die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinssätze unverändert bleiben, um 20 Prozentpunkte auf 45 % anstieg. Die Investoren reagierten, indem sie die Rendite der 30-jährigen Treasury auf den höchsten Stand seit 2007 trieben, während die Rendite der 2-jährigen Treasury fiel.

Warshs Kommentare deuteten darauf hin, dass die Inflation seit über fünf Jahren über dem Ziel von 2 % der Fed liegt, jedoch gab er keinen klaren Grund für zukünftige Zinserhöhungen an, was einige Ökonomen verwirrte.

Analysten bemerkten, dass Warshs Abkehr von der Forward Guidance, einer Praxis, die von früheren Fed-Vorsitzenden verwendet wurde, um zukünftige Zinsschritte zu signalisieren, zur Unsicherheit auf dem Markt beigetragen haben könnte.

Kritiker, darunter Jon Hilsenrath und Michael Feroli, äußerten Bedenken hinsichtlich Warshs Fähigkeit, effektiv zu kommunizieren und Glaubwürdigkeit aufrechtzuerhalten, insbesondere während er mit abweichenden Meinungen innerhalb des FOMC umgeht.

Die allgemeine Stimmung deutet darauf hin, dass, wenn sich die wirtschaftlichen Daten nicht bald verbessern, mehr Ausschussmitglieder auf Maßnahmen drängen könnten, was Warshs Führung zu Beginn seiner Amtszeit komplizieren könnte.

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