Eine Wand aus Schlamm und Gestein brach in einen Fluss in der Himalaya-Region ein und löste verheerende Überschwemmungen aus, die Städte und Täler in Nepal und Tibet betroffen haben. Die Behörden berichteten, dass mindestens 165 Menschen gestorben sind, wobei die Zahl voraussichtlich steigen wird, während die Suchaktionen fortgesetzt werden.
Unter den Vermissten sind 826 Personen in Nepal, darunter 600 Ausländer aus verschiedenen Ländern, und 558 in Tibet, darunter 260 ausländische Staatsangehörige. Die Überschwemmungen haben eine beliebte Pilgerroute zum Mount Kailash, einem bedeutenden Ort für viele religiöse Reisende, unterbrochen.
Rettungsaktionen sind im Gange, wobei Hubschrauber Notfallversorgung liefern und nach Überlebenden suchen. Der U.S. Geological Survey wies darauf hin, dass die Überschwemmungen möglicherweise durch einen Gletscherzusammenbruch ausgelöst wurden, und es wurden Bedenken hinsichtlich eines aufgestauten Sees flussaufwärts geäußert, der die Rettungsbemühungen komplizieren könnte.
Die internationale Gemeinschaft, einschließlich der USA und Kanada, bietet Unterstützung an, während lokale Beamte die Situation als verheerend beschreiben, mit ganzen Dörfern, die weggespült wurden, und erheblichen Infrastrukturschäden.