In einem Interview beim jährlichen Symposium der Kansas City Fed betonte Präsident Jeffrey Schmid, dass die Inflation 'hartnäckig und klebrig' bleibt, wobei die Kernpreise im Jahresvergleich um 3,3 % gestiegen sind, was deutlich über dem Ziel von 2 % der Fed liegt.
Er wies darauf hin, dass der aktuelle Zinssatz von 3,5 % bis 3,75 % möglicherweise nicht restriktiv genug ist, um die Inflation effektiv zu dämpfen, insbesondere bei einem Wirtschaftswachstum von 1,5 % und einer Arbeitslosenquote von 4,1 %.
Schmid äußerte Unsicherheit darüber, ob eine Zinserhöhung gerechtfertigt ist, und erklärte, dass mehr Informationen benötigt werden, um die Nachfragefaktoren zu verstehen, die sowohl das Wachstum als auch die Inflation beeinflussen. Obwohl er in diesem Jahr kein Stimmrecht im Federal Open Market Committee hat, sprach er sich zuvor gegen Zinssenkungen aus, als er ein stimmberechtigtes Mitglied war.
Darüber hinaus erwähnte er die Möglichkeit, die Häufigkeit der FOMC-Sitzungen von acht auf sechs pro Jahr zu reduzieren, einen Vorschlag, der von Vorsitzendem Kevin Warsh eingebracht wurde. Schmids Kommentare spiegeln die anhaltenden Herausforderungen der Fed wider, die Inflationskontrolle mit dem Wirtschaftswachstum in Einklang zu bringen.