Über 100 Todesfälle nach dem stärksten Erdbeben Kolumbiens im Jahrhundert gemeldet

08/11/2026, 02:37 AM announcement

Am Montag erschütterte ein starkes Erdbeben den Westen Kolumbiens, verursachte umfangreiche Schäden und führte zu mindestens 111 bestätigten Todesfällen, wobei einige Berichte darauf hindeuten, dass die Zahl bis zu 132 betragen könnte.

Dieses Erdbeben, das stärkste, das in diesem Jahrhundert in Kolumbien aufgezeichnet wurde, trat in einer Tiefe von 107 km auf und führte zum Einsturz von Gebäuden, darunter ein vierstöckiges Gebäude in Pereira und Teile einer Kathedrale in Manizales.

Präsident Abelardo De La Espriella, der erst wenige Tage zuvor vereidigt wurde, erklärte den nationalen Notstand und betonte das Engagement der Regierung für Rettungsmaßnahmen und die Verteilung von Hilfsgütern.

Er besuchte die betroffenen Gebiete, versprach Mietsubventionen für vertriebene Familien und setzte zusätzliches Sicherheitspersonal ein, um Plünderungen während der Ausgangssperren in Städten wie Cali zu verhindern. Die Rettungsaktionen laufen weiter, wobei Freiwillige und Notdienste unermüdlich daran arbeiten, Überlebende zu finden, die unter den Trümmern eingeschlossen sind.

Das Erdbeben hat auch den Luftverkehr gestört, da mehrere regionale Flughäfen den Betrieb für Sicherheitsinspektionen eingestellt haben.

Das Ereignis verdeutlicht die Anfälligkeit Kolumbiens für seismische Aktivitäten, insbesondere angesichts seiner Lage am pazifischen Feuerring, und weckt Bedenken hinsichtlich der Möglichkeit von Nachbeben, da die Behörden bis Montagabend bereits 21 registriert haben.

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