Die Aktien von Moderna stiegen am 19. August um 177 %, nachdem positive Ergebnisse aus späten Studien für den experimentellen Melanom-Impfstoff, der in Partnerschaft mit Merck entwickelt wurde, veröffentlicht wurden.
Analyst Simon Baker von Rothschild äußerte jedoch Bedenken, dass die Marktreaktion auf die Nachrichten übermäßig optimistisch war und deutete an, dass die aktuelle Bewertung der Aktie nicht mit den begrenzten Daten zur Wirksamkeit des Impfstoffs gegen andere Krebsarten übereinstimmt.
Nach der Herabstufung hat die Aktie von Moderna an Schwung verloren und schloss 14 % unter ihrem Höchststand von der Ankündigung im August.
Während der breitere Konsens unter Analysten insgesamt günstiger bleibt, mit zwei Dritteln der Analysten, die eine neutrale Bewertung abgeben, hebt die Position von Rothschild eine potenzielle Diskrepanz zwischen der Marktstimmung und den zugrunde liegenden Fundamentaldaten des Unternehmens hervor.
Die Aktien sind seit Jahresbeginn um 411 % gestiegen, aber die Herabstufung hat zu einem Rückgang von fast 2 % im vorbörslichen Handel geführt, was auf eine vorsichtige Haltung der Investoren hindeutet.