Lucid Group meldete einen Nettoverlust von über 1 Milliarde US-Dollar für das zweite Quartal, was erheblich schlechter ist als der erwartete Verlust von 2,46 US-Dollar pro Aktie, mit einem tatsächlichen Verlust von 3,30 US-Dollar pro Aktie. Auch die Einnahmen lagen unter den Schätzungen und betrugen 405 Millionen US-Dollar im Vergleich zu den erwarteten 416 Millionen US-Dollar.
Das Unternehmen durchläuft einen 'operativen Neustart' unter dem neuen CEO Silvio Napoli, der die Produktionsprognosen ausgesetzt hat, während die Geschäftsabläufe neu bewertet werden.
Lucid zielt darauf ab, in diesem Jahr 1,4 Milliarden US-Dollar an Cashflow-Verbesserungen zu identifizieren, wobei der Fokus auf der Reduzierung des Fahrzeugbestands, der Investitionsausgaben und der Betriebskosten liegt.
Das Unternehmen betonte sein Engagement für sein Robotaxi-Programm mit Uber und Nuro sowie den Bau einer Fabrik in Saudi-Arabien und die Einführung eines neuen Mittelklassefahrzeugs. Trotz dieser Herausforderungen meldete Lucid zum Ende des Quartals 3 Milliarden US-Dollar an Gesamtliquidität, von der das Unternehmen glaubt, dass sie die Betriebsabläufe bis 2027 aufrechterhalten wird.
Die Aktie hat Volatilität erlebt, insbesondere nach einem Bericht über eine mögliche Insolvenz, hat jedoch seitdem einige Verluste wieder aufgeholt, bleibt jedoch im bisherigen Jahresverlauf um fast 30 % im Minus.