Kevin Warshs Federal Reserve wird voraussichtlich die aktuellen Zinssätze angesichts von Inflationsbedenken beibehalten

06/16/2026, 04:36 AM forecast finance

Kevin Warshs erste Sitzung als Vorsitzender der Federal Reserve wird voraussichtlich keine sofortigen Änderungen der Zinssätze zur Folge haben, wie die CNBC Fed-Umfrage unter 32 Ökonomen, Fondsmanagern und Strategen zeigt. Eine signifikante Mehrheit von 88 % der Befragten erwartet, dass die Fed ihre lockere Haltung aufgibt, die zuvor mögliche Zinssenkungen andeutete.

Warsh, der von einem Präsidenten nominiert wurde, der sich für niedrigere Zinsen einsetzt, sieht sich einem Ausschuss gegenüber, der sich aufgrund anhaltender Inflationsdruck, insbesondere durch Energiekosten, in eine hawkishe Richtung bewegt hat. Trotz Warshs tauben Ruf erbt er einen Ausschuss, der Zinserhöhungen in Betracht ziehen könnte, wenn die Inflation über dem Ziel bleibt.

Die Umfrage zeigt eine widerstandsfähige Wirtschaft, mit einer Anhebung der BIP-Wachstumserwartungen auf 2,2 % für dieses Jahr und einer reduzierten Rezessionswahrscheinlichkeit von 33 % auf 25 %. Während die Inflation als das primäre Risiko angesehen wird, sind auch Bedenken hinsichtlich einer Überbewertung von KI-Aktien prominent, wobei 84 % der Befragten glauben, dass KI-Aktien überteuert sind.

Insgesamt bleibt der Marktausblick vorsichtig, mit dem S&P 500, der voraussichtlich bis 2027 fast 8.000 erreichen wird, was einen moderaten Gewinn widerspiegelt. Die Umfrage hebt die allgemeine Erwartung hervor, dass Warsh die Kommunikation der Fed straffen wird, obwohl es derzeit wenig Unterstützung für Zinssenkungen gibt.

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