Jim Cramer von CNBC stellte fest, dass die Wall Street Gewinne aus den besten KI-Infrastrukturaktien des Jahres realisiert, wie Micron, Western Digital, Seagate und Sandisk, die nach einem Höchststand im Juni starke Rückgänge erlebt haben.
Diese Unternehmen profitierten von Speicherengpässen, die ihnen außergewöhnliche Preismacht verliehen, aber die Investoren sind nun besorgt, dass diese Bedingungen nicht anhalten werden. Zum Beispiel erreichte die Aktie von Western Digital am 18. Juni ein Allzeithoch von 746 USD pro Aktie, nur um in den folgenden Wochen um fast 40% zu fallen.
Cramer betonte, dass dies ein typischer Boom-Bust-Zyklus ist und riet dazu, während schneller Preisanstiege zu verkaufen. Anstatt den Markt aufzugeben, verlagern Investoren Kapital in Unternehmen, die weniger auf Ausgaben für KI-Infrastruktur angewiesen sind, wobei Aktien wie ServiceNow und Salesforce in diesem Monat um etwa 11% bzw. 16% zulegten.
Darüber hinaus schneiden Unternehmen wie Costco und Walmart ebenfalls gut ab. Johnson & Johnson erreichte ein intraday Allzeithoch nach einem Vergleich von 5,5 Milliarden USD im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten über Talkumprodukte, der deutlich niedriger war als ein zuvor abgelehntes Angebot.
Trotz des Rückgangs bei KI-bezogenen Aktien bleibt Cramer optimistisch hinsichtlich Nvidia und Intel und nennt deren anhaltende Nachfrage als zuverlässigeren Wachstumstreiber. Sein Portfolio umfasst Aktien von Salesforce, Costco, Johnson & Johnson, Intel und Nvidia.