Japans Kerninflation steigt im Juni auf 1,6% aufgrund höherer Ölpreise

07/23/2026, 05:36 PM forecast finance

Im Juni erreichte Japans Kerninflation 1,6%, was den Erwartungen der Ökonomen entsprach und auf einen Wandel im Inflationstrend nach mehreren Monaten der Stagnation hinweist. Die Gesamtinflation stieg ebenfalls leicht auf 1,7%, während die Kern-Kern-Inflationsrate, die frische Lebensmittel und Energie ausschließt, auf 1,7% fiel, den niedrigsten Stand seit August 2022.

Trotz staatlicher Subventionen, die die Energiepreise relativ stabil halten, sehen sich Unternehmen steigenden Kosten gegenüber, wobei der Produzentenpreisindex auf 7,1% anstieg, den höchsten Stand seit März 2023.

Die anhaltende Krise im Nahen Osten hat den Druck auf die Energiepreise verschärft, und die historische Schwäche des Yen hat die Importkosten weiter erhöht, was Bedenken hinsichtlich der importierten Inflation aufwirft. Japan ist stark von Importen für seinen Energiebedarf abhängig, wobei die Werte für Ölimporte im Jahresvergleich um über 59% gestiegen sind.

Nach der Veröffentlichung der Inflationsdaten fiel der Nikkei 225-Index Japans um 2,14%. Darüber hinaus deuten Berichte darauf hin, dass die Bank von Japan wachsam gegenüber Inflationsrisiken ist, was zu schnelleren Zinserhöhungen führen könnte, wenn der Preisdruck aufgrund des schwachen Yen und steigender Kraftstoffkosten zunimmt.

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