Das Werk von GE Vernova in Greenville, South Carolina, steigert die Produktion von Gasturbinen, die entscheidend für die Energieversorgung von KI-Datenzentren sind, wie die Einstellung von 200 Mitarbeitern im vergangenen Jahr und die Pläne, bis Ende des Jahres 300 weitere hinzuzufügen, belegen.
Große Technologieunternehmen, die als Hyperscaler bezeichnet werden, darunter Amazon, Google, Microsoft und Oracle, kaufen zunehmend diese Turbinen, um ihren Energiebedarf zu decken, insbesondere da sie mit Engpässen im Stromnetz konfrontiert sind.
Pablo Koziner, der Chief Commercial Officer von GE Vernova, betonte, dass industrielle Gasturbinen entscheidend für die Bereitstellung von skalierbarer und zuverlässiger Energie sind. Die Turbinen, die jeweils etwa eine halbe Million Haushalte mit Strom versorgen können, sind stark nachgefragt, mit Aufträgen, die bis 2029 erfüllt werden, und Prognosen, die bis 2030 und 2031 reichen.
Der Preis dieser Turbinen ist in den letzten drei Jahren um 300 % gestiegen und übersteigt nun 250 Millionen US-Dollar pro Stück, was die steigenden Investitionsbudgets für KI-Infrastruktur widerspiegelt. Die Aktien von GE Vernova sind in den letzten sechs Monaten um fast 60 % gestiegen und profitieren von diesem Nachfrageschub.
Das Unternehmen sieht sich jedoch Herausforderungen durch öffentliche Opposition gegen die Erweiterung von Datenzentren und Umweltbedenken gegenüber, was Anstrengungen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit ihrer Turbinen nach sich zieht, die nun als doppelt so effizient gelten wie die vor zwei Jahrzehnten produzierten.