Manus gab am Dienstag bekannt, dass es bald als unabhängiges Unternehmen tätig sein wird, nachdem chinesische Regulierungsbehörden im April angeordnet hatten, dass Meta seine Übernahme des KI-Startups rückgängig machen muss.
Meta hatte Manus, das sich auf allgemeine KI-Agenten spezialisiert, im Dezember 2025 übernommen, doch der Deal stieß sofort auf die Aufmerksamkeit sowohl chinesischer als auch US-Behörden wegen möglicher Verstöße gegen ausländische Investitionsvorschriften.
Die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission Chinas ordnete die Rückabwicklung der Transaktion an, was einen komplexen Trennungsprozess zur Folge hatte. Diese regulatorische Maßnahme erfolgt, während China die Exportkontrollen für Technologie verschärft hat, angesichts des zunehmenden Wettbewerbs mit den USA um KI-Talente und -Ressourcen.
Manus wies darauf hin, dass Nutzer ihre nach dem Ankündigungsdatum der Übernahme am 29. Dezember 2025 generierten Daten sichern müssen, um den regulatorischen Anforderungen zu entsprechen. Meta hatte beabsichtigt, die Technologie von Manus in seine Produkte zu integrieren, als Teil seiner umfassenderen KI-Strategie, die den Wettbewerb mit großen Akteuren wie Google, Anthropic und OpenAI umfasst.
Kürzlich hat Meta seinen ersten Codierungsagenten eingeführt, was das Engagement des Unternehmens zur Monetarisierung von KI-Innovationen weiter unterstreicht.