Da die Zinspolitik der Federal Reserve ungewiss bleibt, erhöhen viele Banken die Renditen ihrer Festgeldanlagen, wobei 16 Banken kürzlich ihre maximalen CD-Renditen angehoben haben. PNC Financial führte diesen Trend an, indem es die Rendite seiner 7-monatigen CD um 50 Basispunkte auf 4% erhöhte.
Der Jefferies-Analyst David Chiaverini stellte fest, dass der Wettbewerb um Einlagen intensiv ist, da Banken voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2026 unter Druck stehen werden, die Finanzierungskosten zu erhöhen. Der aktuelle Leitzins liegt zwischen 3,5% und 3,75%, und der Terminhandel deutet auf eine 40%ige Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September hin.
In der Zwischenzeit sind auch die Renditen von 6-monatigen Staatsanleihen gestiegen. Andere Banken, wie Bread Financial und Popular Direct, bieten jetzt 1-jährige CDs mit Renditen von 4,25% an. Anleger sollten jedoch vorsichtig sein, da eine vorzeitige Auflösung einer CD mit Strafen verbunden ist und diese Renditen möglicherweise nicht mit der Inflation Schritt halten.
Es ist wichtig, dass Sparer ihre Liquiditätsbedürfnisse berücksichtigen und beim Erneuern nach wettbewerbsfähigen Zinssätzen suchen.